Verfasst von: Nadine | August 2, 2009

Home, sweet home…

Ja, wir sind wieder zu Hause…

… und entschuldigen uns für die Funkstille, wieder in der Schweiz angekommen wollten wir uns zuerst wieder ein bischen einleben und alles erstmal ein wenig verdauen.

Nun aber von Anfang an. Nach unserem letzten Eintrag gings ja für uns erst mal auf die Cook Inseln (Rarotonga). Der Flug in dem verhältnismässig grosses Flugzeug (es war immerhin grösser als das Flughafengebäude in Rarotonga) dauerte etwa 3 1/2 h und brachte uns über die Datumsgrenze, immer näher dem Äquator. In Rarotonga angekommen wurden wir von der feuchten Luft erschlagen, doch gewöhnten uns ziemlich schnell ans andere Klima. Die Cook Inseln sind wirklich ein Paradies. Leider hatten wir nicht jeden Tag einen wolkenlosen Himmel und mussten uns oft mit eine Jäckchen gegen den kühlen Windschützen, doch wir nützten jeden Sonnenstrahl aus und gingen Kajakfahren und Schnorcheln. Die Sache hatte nur zwei Haken. Erstens, die ganze Woche war ein wenig vom Drang nach Hause zu kommen überschattet, wir hätten es vermutlich noch mehr genossen, wenn es normale Ferien gewesen wären, und nicht am Ende einer 7-monatign Reisezeit. Zweitens, wir befürchten, uns nie mehr mit dem Mittelmehr zufrieden geben zu können. :)

So, nach dieser relaxten Woche begann das grosse Fliegen. Der erste Flug brachte uns zurück nach Auckland, wieder etwa 3 1/2 h. In Auckland nahmen wir uns ein Taxi und liessen uns zu unseren ehemaligen Gastfamilie chauffieren, die uns anboten, die eine Nacht bei ihnen zu verbringen. Wir wurden immer aufgekratzter wenn wir ans Heimkommen dachten. Am nächsten Morgen begannen dann jedoch die Strapazen. Als wir die Flugdaten übers Internet nochmals überprüften, war unser Flug plötzlich eine Stunde früher angezeigt, was für uns ein wenig Stress bedeutete, jedoch immernoch machbar war. Wir hatten am Flughafen sogar noch genügend Zeit einige Souvenirs einzukaufen. :) In Sydney angekommen, der ersten Zwischenstation, überprüften wir unseren nächsten Boardingpass und standen vor dem ersten grossen Hinterniss: Die Abflugszeit war anstatt 17.00 Uhr, wie ursprünglich gebucht, erst 20.20 Uhr. Wir gingen zum Transferdesk und eine nette Dame bestätigte unsere Befürchtung, nämlich dass wir so den Anschlussflug in London verpassen würden. Sie konnte uns jedoch auf einen andern Flug über Singapur umbuchen, dessen Boardingzeit 16.45 Uhr war. Wir gingen also zum angegebenen Terminal und warteten. Um 16.30 Uhr kam dann die erste Durchsage, nämlich dass der Flug um 2 h verschoben, also erst um 18.30 Uhr fliegen würde. Mit dieser Verspätung konnten wir leben, da wir den Anschluss zwar knapp, doch immernoch gehabt hätten. Es war noch nicht 18 Uhr, da wurde der Flug um eine weitere Stunde verschoben. Es wurden Essensgutscheine verteilt, wenigstens EIN Trost. Wir begannen, in die Schweiz zu telefonieren, da wir den Anschlussflug ziemlich wahrscheinlich verpassen würden. Pünktlich um 19.30 Uhr standen wir wieder beim Terminal, doch die Verspätungs-Durchsagen hielten an, bis wir um 21.30 Uhr endlich abhoben, ironischerweise später als der zuerst gebuchte Flug. Ein weiterer Trost: wir flogen mit dem neuen A380, der riiiesig und schöööön und neuuu war. :) Wenigstens in Singapur verlief alles planmässig und 1 h nach dem Landen starteten wir wieder. In London kamen wir am Sonntag um etwa 11.oo Uhr an, 2 h zu spät für unseren Flug, doch wir hofften immernoch, noch am selben Tag einen Flug nach Zürich zu kriegen, doch wir wurden enttäuscht. Wir wurden ins Hilton einquartiert und mussten auf den nächsten Morgen warten. Es ärgerte uns schon ziemlich, wegen dem kleinsten Teil unserer Reise noch einen Zwischennacht einschieben zu müssen, doch wir konnten halt nichts ändern und machten das Besste draus, was heisst: fein auf Kosten der Qantas Airline essen, ein entspannendes Bad nehmen, schlafen, wieder essen, wieder schlafen, wieder essen und den gratis Shuttle zum Terminal nehmen. So konnten wir uns wenigstens schon ein wenig der Zeitzone anpassen und kamen frisch und schon ein wenig ausgeruht in Zürich an. Dort wurden wir soooo herzlich empfangen, dass mir gleich die Tränen kamen (Philippe konnte sie gerade noch zurückhalten). :) Ach ja, da war noch ein Problem, mein aufgegebener Rucksack kam nicht in Zürich an, jedenfalls nicht am selben Tag wie wir, ich kriegte ihn aber zum Glück am Dienstag geliefert.

Unser Fazit: Bei der Hinreise klappte alles ohne Probleme, also musste ja bei der Rückreise alles schief gehen, doch wenigstens kamen wir heil wieder in der Schweiz an.

Wir freuen uns riiiiiesig wieder hier zu sein und hoffen, wir leiden nicht zu lange unter dem Jetlag.

Vielen Dank für alle eur Willkommens-Wünsche!

Auf sehr bald,

Nadine & Philippe

Verfasst von: Nadine | Juli 15, 2009

Last days in New Zealand

Hello again

Soo, unsere letzte Nacht in Raetihi steht bevor, morgen fahren wir nach Auckland, und am Freitag morgen verlassen wir Neuseeland in Richtung Cook Islands. Wir genossen die letzten Tage in Neuseeland sehr, und es wird uns schwer fallen uns von Carol und Keith zu verabschieden. Sie sind einfach grossartig und haben soooo viel für uns getan…

Wir haben wieder einige Fotos für euch hochgeladen, damit ihr wieder mal up-to-date seid.:)

Ab Freitag (also eigentlich ab Donnerstag, die Cook Islands liegen auf der anderen Seite der Datumsgrenze) befinde wir uns auf den Cook Islands, genauer auf Rarotonga. Dann dauerts nicht mehr lange und wir treten unsere Heimreise an. Wir freuen uns riesig auf die Schweiz, und freuen uns, euch alle wieder zu sehen.

Grüsse und bis sehr bald,

Nadine & Philippe

Verfasst von: Nadine | Juli 11, 2009

Skiing kiwis

Hallo schon wieder :)  

Da es bereits jetzt wieder einiges zu berichten gibt, melden wir uns schon wieder, wir hoffen ihr habt nichts dagegen… :)
Am letzten Donnerstag gingen also mit Keith und Carol zu besagtem Rugby-Spiel in Wanganui (eine Autostunde südlich von Raetihi). Es war ein Spiel Wellington gegen Wanganui, wobei von vornherein klar was, dass Wellington gewinnen würde, da sie in einer höheren Liga spielen. In diesem Spiel wurde jedoch um ein Schild gekämpft, das zurzeit im Besitz des Wellington-Teams ist und extra mit dem Helikopter eingeflogen wurde. Für Wanganui war dies eine einmalige Gelegenheit und deshalb eine grosse Ehre, obwohl sie keinerlei Chancen hatten. Doch obwohl das Spiel ziemlich einseitig war, war es dennoch ein spannendes Erlebnis, und wir fanden’s viel interessanter als Fussball, mit all den wehleidigen Spielern…  :)

Der nächste Tag sollte gemäss Wettervorhersage sonnig werden, also planten wir einen frühen Start in den Tag um direkt zum Skiverleih und dann auf die Piste zu gehen. Die Wetterfrösche behielten Recht, und als wir um 6.30 Uhr aus dem Fenster blickten erwartete uns zwar ein frostiger, aber herrlicher Morgen. Schnell holten wir in Ohakune Skis, ein Snowboard, Schuhe, Helme, Brillen und alles was dazugehört (wobei wir von Keith und Carol bereits Skihosen und Handschuhe ausleihen konnten) und fuhren hinauf zum Skigebiet. Die Sonne schien und es versprach ein perfekter Skitag zu werden. Vom Mt. Ruapehu aus hatten wir eine gewaltige Aussicht bis zu den Alpen auf der Südinsel und zum Mt. Taranaki an der Westküste Neuseelands. Es war schlicht atemberaubend. Die Skipisten sind zwar kürzer und schlechter beschriftet als in der Schweiz, doch genossen wir unsere Zeit im Schnee trotzdem. Am Ende des Tages mussten wir uns auch eingestehen, dass Schweizer auf der Piste definitiv eine bessere Figur machen als die Kiwis. Überall lagen sie im Schnee und suchten ihre Skis zusammen, was grosse Achtsam- und Geschicklichkeit unsererseits erforderte. 

Heute ist also Samstag und wir gingen am Nachmittag mit Keith mit zur Arbeit. Falls ihr es bereits wieder vergessen habt, er ist Schaf-Farmer (mit 2-4000 Schafen je nach Saison), und hat ausserdem noch einige Kühe (200-400). Auf dem Plan standen einige ausgebüchste Schafe dem Nachbarsbauern zurückzubringen und ein Lamm zu töten, um es am Montag zu kochen und einen Teil einzufrieren. Ja, wir wohnten also einer Schlachtung bei. Es mag sich komisch anhören, doch es war mehr interessant als abscheulich. Wer jedoch einen schwachen Magen sollte besser nicht weiterlesen…
Wenn Keith ein Schaf für sich selbst tötet, tut er dies indem er ihm den Hals durchschneidet und ihm dabei auch gleich das Genick bricht. Dies geschieht alles in Sekunden, damit das Schaf nicht gestresst wird, was das Fleisch schlechter machen würde. Er stand also in einen Zwinger mit etwa 6 Schafen, griff sich eines davon, wir öffneten das Tor und liessen die anderen 5 Schafe raus, und sobald wir das Tor wieder geschlossen hatten, durchtrennte er dem Schaf mit dem Messer die Halsschlagader und das Genick, so dass es gar nicht merkte was geschah. Nachdem es ausgeblutet und die Nerv- und Muskelzuckungen vorüber waren (was vermutlich der schlimmste Teil war zum mit ansehen), begann er alle vier Füsse abzutrennen, die er für die Hunde kochen wird. Die Hinterbeine schnitt er unter dem Gelenk ab, sodass er das Schaf am Gelenk aufhängen konnte. Bevor er das Schaf jedoch aufhängte knotete er die Speiseröhren zu, damit der Mageninhalt nicht raus konnte. Er häutete es danach geschickt von Hand. Dann schnitt er dem Lamm den ganzen Kopf ab, wobei der Knopf an der Speiseröhre leider wieder aufging und das Schaf „kotzte“. Wir dachten der Gestank wäre stärker, doch es war nicht allzu schlimm. Nach dieser Misere begann er das Schaf bei der Brust aufzuschneiden um die Eingeweide zu entfernen, die er grösstenteils ebenfalls für die Hunde kochen wird. Er zeigte uns die Leber mit der Gallenblase, die Lungen, das Herz und was noch so alles herauskam. Keith hängte das Schaf daraufhin in einen abgeschlossenen Raum, wo es bis morgen bleiben wird. Diese „Pause“ lässt das Fleisch altern und macht es noch besser.

 Es war wirklich ziemlich interessant dies hautnah mitzuerleben und wir werden nicht zu Vegetariern deswegen. :) Wir freuen uns also auf ein feines Neuseeländisches Lammessen am Montag… 

Weitere Pläne für die restlichten Tage (sind ja nur noch 6 in Neuseeland) haben wir noch nicht, doch hoffen wir noch einen schönen Tag zum Skifahren zu ergattern. 

Grüsse aus dem frostigen Neuseeland, 

Nadine & Philippe

Verfasst von: Nadine | Juli 9, 2009

Sheeps, mountains and a lot of snow…

 Hello

Schon wieder sind einige Tage seit dem letzten Eintrag vergangen und es gibt einiges zu berichten.

Von Paihia aus fuhren wir noch zu einem Kauri-Wald, in dem wir einige Kauri-Bäume (ähnlich wie Mammutbäume) bestaunten. Ausserdem fuhren wir mit der Fähre über die Bucht nach Russell. Russell ist ein kleines herziges Fischerörtchen, wo auch die älteste Kirche Neuseelands steht. Der wichtigste Trip im Northland sparten wir uns aber für den letzten Tag auf, nämlich eine Fahrt zum Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt Neuseelands. Nun sind wir also ganz im Süden und ganz im Norden gewesen. Beim Cape Reinga treffen ausserdem das Tasmanische Meer und der Pazifik aufeinander, was man an einem schaumigen Wellenbad inmitten des Ozeans erkennt. Die Maoris betrachten das Cape Reinga als heilig, wo die Geister der Toten in den Himmel wandern. Nachdem wir die unglaubliche Schönheit des Ortes selbst gesehen haben, können wir gut verstehen, weshalb dieses Cape so wichtig für sie ist.

 Am 4. Juli fuhren wieder weiter und zwar nach Hamilton (6h-Fahrt, arme Nadine…). Eigentlich planten wir einen Umweg entlang der Westküste mit einem Abstecher in weitere Kauriwälder, doch hielt uns der anhaltende Regen davon ab. In Hamilton blieben wir nur eine Nacht und fuhren am nächsten Tag nach Napier (weitere 4 1/2 h fahren…). Napier liegt an der Ostküste und ist bekannt für die Art-deco-Architektur, die uns aber nicht so beeindruckte und wir konnten das riesige Plem-Plem darum nicht so verstehen. Doch etwas Interessantes sahen wir dennoch in Napier: den Kiwi-Bird!! Nun sind wir schon über ein halbes Jahr in Neuseeland und haben erst in Napier einen Besuch ins Kiwi-house unternommen, doch das warten hat sich gelohnt. Wir konnten zwei ausgewachsene Kiwis beim Würmer suchen und sich putzen beobachten, was unser Highlight war in Napier. Leider regnete es den ganzen restlichen Tag, also verkrochen wir uns mit einigen DVD’s in unserem Zimmer im Backpacker und kamen nur zum Kochen raus.

 Nach 2 Übernachtungen fuhren wir nach Raetihi, zu den Schaf-Farmern die uns nach Erwins Breakdown so gastfreundlich untergebracht hatten. Hier werden wir bis am 16. Juli bleiben, dann geht’s nach Auckland und am Tag darauf zu den Cook Islands.

Raetihi liegt in der Nähe des Mt. Ruapehu, also warten wir auf einige Sonnentage um Skifahren gehen zu können. Zurzeit hat es zwar nicht allzuviel Schnee, doch die Pisten sind offen und die Schneekanonen sind im Einsatz.

 Soo, wir müssen jetzt los, da wir heute an ein Rugby-Spiel in Wanganui gehen. 

Bis bald,

Nadine & Philippe

Verfasst von: Nadine | Juni 25, 2009

On the road again

G’day 

We’re on the road again! Frische Luft schnuppern, schöne unbebaute Landschaft bestaunen, wiedermal einen Blick aufs offene Meer erhaschen, rosaroten Schafen beim grasen zusehen, entdecken was hinter dem nächsten Hügel lauert, vom Fahrtwind die Haare zerzausen lassen, über unsere bevorstehenden Abenteuer tagträumen… 

Ach ja, die rosaroten Schafe: Auf unserem Weg nach Whangarei kamen wir am Sheepworld vorbei. Schlicht eine Farm wo man Schafe bestaunen und Pony reiten kann (ein Hit bei den Japanern). Um mehr Touristen anzulocken haben sie einige Schafe rosarot besprayt und auf der Weide nahe dem Motorway grasen lassen. Wir haben nicht schlecht gestaunt :)  

In Whangarei angekommen haben wir uns in einem geräumigen Backpacker in einer 100-jährigen Kauri-Villa (gebaut aus dem Holz des riesigen Kauri-Baumes) für eine Nacht einquartiert. Im selben Backpacker übernachtete auch Fabrice, ein 29-jähriger Franzose. Sein erster Satz zu uns: „Hi, do you like fish?“ – „Hä?? What do you mean?” – “I’ll cook some fish tonight, do you want some?” Mit diesem Satz öffnete er die Kühlschranktüre und zwei 40 cm lange tote Fische starrten uns an. Gemäss Fabrice waren diese gefangen worden von einem Typen der den Backpacker am selben Tag verlassen und so viele Fische gefangen hatte, dass er nicht alle mitnehmen konnte. Beruhigt, da Fabrice in Frankreich auch schon als Koch gearbeitet hatte nahmen wir sein Angebot an und hofften er bringt uns nicht damit um. Doch siehe da, wir leben noch und es war lecker! 

Am nächsten Tag fuhren wir nach Paihia, wo wir bis zum 4. Juli bleiben werden. Paihia ist ein 7000-Einwohner Dorf das in der Bay of Islands, also direkt am Meer gelegen ist. Unsere Ferienwohnung hat zwar keinen Meerblick, doch sie ist etwas versetzt im Tal und daher ruhig und friedlich gelegen. Direkt neben Paihia liegt Waitangi, der Ort wo der Waitangi Treaty (Vertrag von Waitangi) zwischen den Maori-Stämmen und der Englischen Krone unterzeichnet wurde, der sozusagen die Geburt Neuseelands darstellt. Wir besichtigen dort am darauf folgenden Tag also das Treaty-House, wo die Vertreter der Englischen Krone wohnten und der Vertrag unterzeichnet wurde, ein Maori-Versammlungshaus das 100 Jahre nach der Vertragsunterzeichnung erbaut wurde und das weltlängste Kriegskanu (35 Meter). Am selben Tag machten wir einen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt nicht weit von unserer Ferienwohnung. Von der kleinen Anhöhe aus hatten wir einen super Ausblick auf die Bucht bis nach Russel und aufs weite Meer hinaus. Gestern, Mittwoch, fuhren wir nach Cable Bay, etwa eine Autostunde nördlich von Paihia, in der Nähe von Kerikeri. Der Strand dort war zwar schön, doch fanden wir eigentlich die Fahrt ein wenig übertrieben für das was uns erwartete. Als wir jedoch schon wieder ins Auto steigen und zurückfahren wollten, entdeckte Philippe einige schwarze Spitzen die aus dem Meer herausragten. Bei genauerem Betrachten machten wir etwa 10 Killerwale aus, die vom einen Ende der Bucht ans andere schwammen und wieder zurück und immer wieder zum Luftholen an die Wasseroberfläche kamen. Die lange Fahrt hatte sich also doch gelohnt! :)  

Wir halten euch auf dem Laufenden! 

Nadine & Philippe

Verfasst von: Nadine | Juni 19, 2009

School’s out for … ever!

Hey guys :)

Am 12. und 17. Juni hatten wir unsere CAE (Cambridge Certificate in Advanced English) Prüfungen. Es lief nicht schlecht und wir sind unendlich froh die Schule hinter uns zu haben. Die Resultate erhalten wir Ende Juli.

Gestern haben wir zur Feier unseres Schulabschlusses gebacken…Ja, ihr habt richtig gelesen, gebacken! J Unsere Sehnsucht nach Brot mit Kruste und „Chörndli“ wurde unerträglich also suchten wir uns ein Rezept für Schweizer Bauernbrot. Nach zwei Stunden, einer riesen Sauerei und gefrorenen Zehen (Bodenheizung ist Luxus!) konnten wir unser Meisterwerk betrachten und kosten. Ob das Resultat wirklich Schweizer Bauernbrot ist wissen wir leider nicht, doch es ist auf jeden Fall schmackhaft. Wir haben gleich zwei Brote gebacken, damit eines eingefroren und dem nächsten Schweizer Austauschstudent vorgesetzt werden kann, er wird es uns sicher danken. J

Morgen, Samstag, holen wir unser neues Mietauto und am Sonntag geht’s wieder los. Unser erstes Ziel ist Whangarei, ein 40`000-Seelen Dorf etwa 2-3 Autostunden nördlich von Auckland. Am Montag geht’s dann aber gleich weiter nach Paihia (weitere 2 Autostunden nörlich). Um so richtig ausspannen zu können und das ganze Northland Neuseelands von einem guten Stützpunkt aus erkunden zu können, haben wir uns dort für 12 Tage eine Ferienwohnung gemietet (die uns günstiger kommt als ein Backpacker, nebenbei). Danach wird es uns vermutlich an die Ostküste treiben und unser Neuseelandabenteuer wir mit 1-2 Tagen Skifahren auf den Vulkanen und einer Woche Cook Islands zu ende gehen. Entgegen unseren Erwartungen freuen wir uns bereits jetzt aufs nach Hause kommen, doch wir werden unsere letzten Wochen hier noch in vollen Zügen geniessen.

Bis bald,

Nadine & Philippe

Verfasst von: Nadine | Juni 6, 2009

Only 1 week left

Hallo zusammen

Am Montag beginnt unsere letzte Schulwoche und glaubt uns, wir könnens kaum erwarten die Schule hinter uns zu haben und endlich wieder raus aus Auckland und auf Reisen gehen können.

Wir haben mittlerweile übrigens eine gute Erklärung dafür, weshalb Erwin von uns gegangen ist: Gemäss einem unserer Lehrer ist ein Auto für Englischsprachige eigentlich immer weiblich. Dadurch, dass wir unseres Erwin getauft hatten, hatte es Identifikationsstörungen, was schlussendlich zum Selbstmord führte. Hört sich doch plausibel an… Wir werden Erwin übrigens vermutlich im Juli nochmals besuchen und sehen wie er sich so macht als Unterstand auf der Weide.

Seit dem letzten Eintrag ist eigentlich nichts Erwähnenswertes geschehen, also gibts nicht viel zu berichten.

Wir wünschen euch schöne Sommertage und hoffen ihr denkt oft an uns, die am andern Ende der Welt vor Kälte schlottern…

Grüsse

Nadine & Philippe

Verfasst von: Nadine | Mai 23, 2009

Brrrr it’s freezing!!

Hello together

Während ihr in der Schweiz das erste schöne Sommerwochenende geniesst sitzen wir mit 2 Pullovern und Bettsocken vor einem Standofen, den wir erhielten weil unsere Gastmutter Mitleid mit uns verwöhnten Schweizern hatte. Zur Zeit ist es hier ungewöhnlich kalt für Mai. Das heisst, tagsüber 12-16 Grad und nachts 3-6 Grad. Das wäre ja alles noch aushaltbar wenn die Häuser hier bessere Heizungen und vorallem Isolierungen hätten. Es ist allgemein bekannt, dass es in Neuseeland meistens drinnen kälter ist als draussen, also sind wir froh eine heizbare Decke im Bett zu haben… :)

Abgesehen von Eiszapfen an Zehen und Fingern gehts uns aber gut, wir freuen uns nur noch 3 Wochen Schule zu haben und dann wieder auf Abenteuersuche gehen können. Wir haben mittlerweile auch unseren Flug nach Rarotonga, der Hauptinsel der Cook Islands, gebucht und freuen uns auf die wärmere Umgebung. Unser weiteres Programm sieht also folgendermassen aus: 3 Wochen Schule, 1 Woche Prüfungen, packen, Mietauto holen etc., 4 Wochen reisen auf der Nordinsel Neuseelands, 1 Woche Sonnenbaden und Schnorcheln auf Rarotonga… Es gibt also vieles worauf wir uns freuen können. :)

So, ich geh jetzt meine Finger aufwärmen…

 Grüsse aus dem fast winterlichen Auckland

Nadine und Philippe

P.S. wir haben wiedermal neue Fotos hochgeladen :)

Verfasst von: Nadine | Mai 4, 2009

Still alive

Hallo zusammen, wir melden uns wieder einmal…

Nein, wir haben keine Schweine Grippe. =)
In Neuseeland gibts zwar auch einige verdächtige und sogar eine Hand voll bestätigte Fälle (alle bereits wieder aus der Quarantäne entlassen und wohlauf), doch bleiben die Kiwis cool. Niemand spricht von Schutzmasken oder ähnlichem, und die Anzahl der verdächtigten Fälle geht auch schon bereits wieder zurück.

So, jetzt aber zum Wesentlichen: Wir gehen immernoch zur Schule und haben morgen und übermorgen Zwischenprüfungen um unseren aktuellen Wissensstand zu checken.  Das Wetter spielt ein wenig verrückt und wir haben Temperaturunterschiede von über 10 Grad vom einen Tag auf den andern, doch das ist hier so üblich.  Der letzte Sonntag war herrlich, also machten wir uns auf nach Devonport, das sozusagen gegenüber der Innenstadt auf einer Halbinsel liegt. Schon auf der Fähre dorthin konnten wir die immer grösser werdende Skyline betrachten und wieder mal frische Meerluft schnuppern. In Devonport angekommen (nach 10 Minuten Fähre) fühlten wir uns wie in den Ferien. Überall Palmen, nette Cafés und eine unglaubliche Aussicht. Wir hoffen nun auf noch ein paar weitere schöne sonnige Tage…

Grüsse aus Auckland

Nadine + Philippe

Verfasst von: Nadine | April 12, 2009

Back in School

Back in School

 

So, wir melden uns endlich wieder. Die Funkstille hat ziemlich lange angedauert, da wir wieder dem Alltag verfallen sind… Das heisst: Morgens um sieben aufstehen, um acht Uhr mit dem Bus zur Schule. Um neun beginnt der Unterricht, der bis zum Mittag vom selben Lehrer gehalten wird. Am Nachmittag wechselt der Lehrer und die Themen. Um halb vier ist die Schule zu Ende und unsere Auswahl an “Feierabendaktivitäten” beschränkt sich auf Fitnesscenter, Hausaufgaben, Abendessen, Film oder Serien schauen, ab und zu ins Kino oder einkaufen.

Mit uns zur Schule gehen vier weitere Schweizer und eine Saudi Araberin. Da zwei der Schweizer aus dem Welschen und einer aus dem Tessin kommt sprechen wir untereinander brav Englisch, nur zwischen Philippe und mir fliessen Schweizerdeutsche Wörter, wir findens doch ein wenig komisch uns „Honey“, „Darling“ oder „Sweetie“ zu rufen. Mit unseren Schulkollegen haben wir auch schon das Nachtleben von Auckland ein wenig ausgekundschaftet. Die Schule ist zwar ziemlich anstrengend wenn man den ganzen Tag Englisch reden, schreiben und sich auch noch alles merken muss, doch wir sind guter Dinge, dass wir davon profitieren und nach drei Monaten rede- und schreibgewandter sein werden.

Uns geht’s also noch gut und wir werden uns bald wieder melden.

Grüsse aus dem fast herbstlichen Auckland

Nadine und Philippe

Ältere Artikel »

Kategorien