Hello
Schon wieder sind einige Tage seit dem letzten Eintrag vergangen und es gibt einiges zu berichten.
Von Paihia aus fuhren wir noch zu einem Kauri-Wald, in dem wir einige Kauri-Bäume (ähnlich wie Mammutbäume) bestaunten. Ausserdem fuhren wir mit der Fähre über die Bucht nach Russell. Russell ist ein kleines herziges Fischerörtchen, wo auch die älteste Kirche Neuseelands steht. Der wichtigste Trip im Northland sparten wir uns aber für den letzten Tag auf, nämlich eine Fahrt zum Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt Neuseelands. Nun sind wir also ganz im Süden und ganz im Norden gewesen. Beim Cape Reinga treffen ausserdem das Tasmanische Meer und der Pazifik aufeinander, was man an einem schaumigen Wellenbad inmitten des Ozeans erkennt. Die Maoris betrachten das Cape Reinga als heilig, wo die Geister der Toten in den Himmel wandern. Nachdem wir die unglaubliche Schönheit des Ortes selbst gesehen haben, können wir gut verstehen, weshalb dieses Cape so wichtig für sie ist.
Am 4. Juli fuhren wieder weiter und zwar nach Hamilton (6h-Fahrt, arme Nadine…). Eigentlich planten wir einen Umweg entlang der Westküste mit einem Abstecher in weitere Kauriwälder, doch hielt uns der anhaltende Regen davon ab. In Hamilton blieben wir nur eine Nacht und fuhren am nächsten Tag nach Napier (weitere 4 1/2 h fahren…). Napier liegt an der Ostküste und ist bekannt für die Art-deco-Architektur, die uns aber nicht so beeindruckte und wir konnten das riesige Plem-Plem darum nicht so verstehen. Doch etwas Interessantes sahen wir dennoch in Napier: den Kiwi-Bird!! Nun sind wir schon über ein halbes Jahr in Neuseeland und haben erst in Napier einen Besuch ins Kiwi-house unternommen, doch das warten hat sich gelohnt. Wir konnten zwei ausgewachsene Kiwis beim Würmer suchen und sich putzen beobachten, was unser Highlight war in Napier. Leider regnete es den ganzen restlichen Tag, also verkrochen wir uns mit einigen DVD’s in unserem Zimmer im Backpacker und kamen nur zum Kochen raus.
Nach 2 Übernachtungen fuhren wir nach Raetihi, zu den Schaf-Farmern die uns nach Erwins Breakdown so gastfreundlich untergebracht hatten. Hier werden wir bis am 16. Juli bleiben, dann geht’s nach Auckland und am Tag darauf zu den Cook Islands.
Raetihi liegt in der Nähe des Mt. Ruapehu, also warten wir auf einige Sonnentage um Skifahren gehen zu können. Zurzeit hat es zwar nicht allzuviel Schnee, doch die Pisten sind offen und die Schneekanonen sind im Einsatz.
Soo, wir müssen jetzt los, da wir heute an ein Rugby-Spiel in Wanganui gehen.
Bis bald,
Nadine & Philippe

